Turbulentes Wochenende in London

Eintrag vom 28.07.2021

Wie alle unsere Formel E-Wochenenden bisher war es auch in London wieder ziemlich turbulent. Die Location war aber auf jeden Fall etwas Besonderes: Die Strecke lag halb drinnen, halb draußen. Das war definitiv eine Herausforderung!

Durch die Aufteilung waren wir quasi vier Tage lang fast nur in der Halle und haben vom Wetter so gut wie nichts mitbekommen. Wenn man dann auf den außenliegenden Streckenteil kam, war es so ein bisschen wie eine Wundertüte. Keiner konnte die Bedingungen so richtig einschätzen – etwa wie nass die Strecke war, wenn es geregnet hatte.

Im ersten Qualifying am Samstag hatte es geregnet. Diesmal war ich in Gruppe zwei dran, was bei der abtrocknenden Strecke gar nicht schlecht war. Doch nach mir kamen trotzdem noch zwölf Fahrer, sodass ich am Ende 13. geworden bin. Was okay ist, da ich auf der Runde keine Fehler gemacht habe. Das Rennen lief dann ziemlich zufriedenstellend. Auf der Strecke zu überholen, war wirklich nicht einfach. Ich kam aber ohne große Probleme durch und habe mit dem fünften Platz gute Punkte gesammelt.

Am Sonntag bin ich wieder in der zweiten Qualifikationsgruppe gestartet. Die Runde war mit Rang zwölf wieder okay, im Rennen lief es dann aber nicht so wie erhofft. Nach knapp sechs Runden war Schluss für mich. Buemi hatte sich verbremst und ist mir ins Auto gefahren – ähnlich wie in New York. Damit gab es leider keine Punkte.

Für uns war das natürlich ärgerlich, immerhin stecken wir mitten im Meisterschaftskampf. Nach dem guten Ergebnis am Samstag hatten wir nur neun Zähler Rückstand auf die Spitze. Durch den Ausfall liegen wir jetzt mit 23 Punkten Rückstand auf Rang zehn. Nun müssen wir uns voll auf Berlin konzentrieren und nochmal das Maximale herausholen.

Euer René

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